GolestanPERSISCHE KÜCHE
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Bockshornkleeblätter

Die Blätter des Bockshornklees, meist getrocknet verwendet, mit kräftigem, würzig-bitterem Aroma, das an Ahornsirup und Curry erinnert.

Bockshornkleeblätter sind das Laub einer Hülsenfruchtpflanze, deren Samen als Gewürz bekannter sind. Sie schmecken herb, leicht bitter und tief würzig, mit einem unverwechselbaren süsslichen Duft, der beim Schmoren aufgeht und ganze Gerichte prägt. In der persischen Küche sind sie ein tragender Bestandteil von Kräutermischungen für Eintöpfe, wo schon eine kleine Menge den Charakter bestimmt. Getrocknet bekommt man sie im indischen, persischen oder türkischen Lebensmittelladen, im Asienladen oder im Versand, frisch nur selten in solchen Läden. Getrocknete Blätter halten sich luftdicht verschlossen lange, verlieren aber mit der Zeit an Duft.

Ersatz:

Einen guten Ersatz gibt es nicht, denn der eigentümliche Duft lässt sich mit keinem anderen Kraut nachbilden. Eine sehr kleine Prise gemahlener Bockshornkleesamen kommt dem Aroma am nächsten, ist aber bitterer und ohne die grüne Kräuternote; besser ist es, die Blätter zu besorgen.

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