
Iran · 50 Min. · Vegetarisch · Hauptgang · Für Geübte
Kuku Sabzi
Für 6 Personen · metrisch
Persisches Kräuteromelett: dicht, tiefgrün und goldbraun aus der Pfanne
Kuku Sabzi besteht vor allem aus Kräutern: Petersilie, Koriandergrün und Frühlingszwiebeln, nur gerade so viel Ei, dass alles zusammenhält. Es gehört zu Nowruz und in den Frühling, wenn die Kräuter frisch und reichlich sind. Weil es warm, lauwarm und kalt gleichermaßen schmeckt, eignet es sich gut für Reste und für das Picknick.
Zutaten
- 50 gPetersilieglatt, fein gehackt; in Quelle 1 Teil einer fertigen Kräutermischung
- 50 gKoriandergrünfein gehackt
- 30 gDillfrisch, fein gehackt (optional)
- 3Frühlingszwiebelnin feine Ringe geschnitten; alternativ das Grün einer Lauchstange
- 450 gSpinatfein gehackt, kurz gedünstet und ausgedrückt (optional)
- 5Eiergroß, verquirlt; Bindung der Masse
- 2 ZehenKnoblauchfein gerieben (optional)
- ½ TLKurkumagemahlen
- ½ TLKreuzkümmelgemahlen (optional)
- 1 TLSalz
- ½ TLSchwarzer Pfeffergemahlen
- 35 gWalnüssegehackt; in die Masse oder als Garnitur (optional)
- 30 ggetrocknet; in die Masse oder als Garnitur (optional)Kleine, getrocknete rote Beeren der Berberitze, intensiv sauer mit leicht fruchtiger Note. In der persischen Küche kurz in Butter angeschwenkt und über Reis gestreut.Ersatz: Einen gleichwertigen Ersatz gibt es nicht. Am nächsten kommen ungesüsste getrocknete Sauerkirschen oder getrocknete Cranberrys, klein gehackt und mit etwas Zitronensaft beträufelt; sie sind jedoch grösser, süsser und weniger scharf sauer, sodass das Gericht milder und fruchtiger wird. Getrocknete rote Johannisbeeren treffen die Säure besser, sind aber selten zu bekommen.Mehr dazu
- 1 ELWeizenmehlzur Bindung (optional)
- 1 PriseNatronfür eine lockerere Masse (optional)
- 5 ELOlivenölzum Dünsten und Braten
Zubereitung
- Kräuter und Gemüse vorbereitenPetersilie, Koriandergrün und nach Wunsch Dill waschen, sehr gründlich trocknen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden; alternativ das Grün einer Lauchstange verwenden. Wer Spinat dazugibt, hackt ihn fein, dünstet ihn kurz und drückt ihn gut aus.
- Kräuter nach Wunsch andünstenWer die Kräuter nicht roh verarbeiten möchte, brät die Frühlingszwiebeln in wenig Olivenöl leicht an und lässt dann die Kräuter und den Spinat kurz darin zusammenfallen. Die Mischung abkühlen lassen und die Flüssigkeit kräftig ausdrücken.
- Die Eimasse würzenIn einer großen Schüssel die Eier mit Salz, schwarzem Pfeffer und Kurkuma verquirlen. Nach Belieben Kreuzkümmel, eine Prise Natron für eine lockerere Masse, Weizenmehl zur Bindung und fein geriebenen Knoblauch untermischen.
- Kräuter unter die Eier hebenDie Kräuter unter die Eimasse heben und nach Wunsch gehackte Walnusskerne und getrocknete Berberitzen dazugeben. Die Masse sollte gut zusammenhalten; ist sie zu locker, ein weiteres Ei einarbeiten.
- Masse in die Pfanne gebenReichlich Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Kräutermasse einfüllen und mit einem Pfannenwender gleichmäßig dick andrücken.
- Zugedeckt stocken lassenDie Pfanne zudecken und das Kuku bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten stocken lassen, bis die Oberfläche trocken und die Unterseite goldbraun ist.
- Wenden und fertig bratenDas Kuku mithilfe eines Tellers in einem Stück wenden oder vorher in Stücke teilen und diese einzeln umdrehen. Etwas Olivenöl nachgeben und offen 5 bis 15 Minuten weiterbraten, bis auch die zweite Seite goldbraun ist.
- Abtropfen lassen und servierenDas Kuku auf Küchenpapier legen und überschüssiges Fett abtupfen. In Stücke schneiden und warm, lauwarm oder kalt servieren.
Tipps und Varianten
Die Kräuter können roh in die Eimasse gegeben oder vorher kurz gedünstet werden; mit reichlich Spinat und Kreuzkümmel wird das Kuku besonders grün und würzig. Statt es zu wenden, lässt es sich nach dem Stocken im Ofen bei 200 °C in 10 bis 12 Minuten fertig garen. Ein Küchenpapier unter dem Deckel fängt das Kondenswasser auf, damit die Oberfläche trocken bleibt. Mehl sorgt für mehr Bindung, Natron für eine lockerere Masse, und statt einzelner Kräuter kann auch eine fertige Kräutermischung für Kuku mit Knoblauch verwendet werden. Walnusskerne und Berberitzen können statt in die Masse auch zum Servieren über die Stücke gestreut werden. Kalt und in Stücke geschnitten lässt sich Kuku gut zum Picknick mitnehmen.
Allergene
Enthält: Eier
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Glutenhaltiges Getreide, Schalenfrüchte (Nüsse)
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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